Kronacher Industriegebiet Unternehmen fordern bessere Anbindung

Die Verantwortlichen konfrontieren die CSU-Bürgermeisterin mit dem Wunsch nach baldigen Veränderungen. Zur Not müssten Übergangslösungen her, heißt es.

Besonders in der Rush Hour dauert es, vom Kronacher Industriegebiet aus auf die Bundesstraße zu kommen. Ein Umstand, der Unternehmervertretern sauer aufstößt. Foto: NP-Archiv/Frank Wunderatsch

Die Verantwortlichen der Unternehmen in der Kronacher Industriestraße haben sich kürzlich in einem Gespräch mit Bürgermeisterin Angela Hofmann (CSU) über aktuelle Themen ausgetauscht. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung hervor.

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Besonderen Raum in der Diskussionsrunde nahm demnach die Verkehrssituation in der Industriestraße ein. „Insbesondere die Herausforderung an den zentralen Knotenpunkten in der Industriestraße wurde angesprochen, welche gerade zu Stoßzeiten zu Engpässen führen. Die Unternehmensvertreter nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Anregungen direkt einzubringen“, heißt es in der Mitteilung.

Wunsch nach zentralem Ansprechpartner

Es wurde „intensiv über die Notwendigkeit gesprochen, hier Verbesserungen zu erzielen, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Anbindung des Industriegebietes zukunftsfähig zu gestalten“. Die Bürgermeisterin begrüßte diese Anregung und versicherte, dass hier bereits langfristige Lösungen erarbeitet werden, die eine signifikante Entlastung versprechen. Da die Realisierung solcher Projekte umfassende Planung und Kooperation erfordert, wurden im Rahmen der Diskussion von den Teilnehmern Impulse und Ideen für mögliche Übergangslösungen erörtert, die als wichtiger Beitrag für die weitere Planung aufgenommen wurden.

Darüber hinaus wurden weitere infrastrukturelle Fragen beleuchtet und die Optimierung von Anbindung und Sicherheit diskutiert. Der Wunsch nach einem zentralen Ansprechpartner bei der Stadt Kronach für die Belange der Industrie wurde dabei ebenfalls als wertvoller Impuls aufgenommen.