Ludwigsstadt - Bei World of Medicine (WOM) in Ludwigsstadt ticken die Uhren anders. Internationaler als in anderen Unternehmen, was sich nicht nur vom englischen Firmennamen ableiten lässt. Als Vorstandsvorsitzender Clemens Scholz am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr eine Besuchergruppe um Staatssekretärin Anette Kramme, SPD, verabschiedet, ist der Arbeitstag für ihn noch lange nicht zu Ende. "Jetzt fangen Verhandlungen mit einem amerikanischen Kunden an. Wir telefonieren dann", sagt der sympathische Stuttgarter. Es klingt nicht so, als würden die Gespräche nur zehn Minuten dauern. Aber der Aufwand muss sein. Schließlich verkauft der Medizintechnikhersteller 56 Prozent seiner Produkte in die Vereinigten Staaten. Mehr als die Hälfte des Umsatzes, der im vergangenen Jahr mit 74 Millionen Euro um zehn Millionen Euro höher ausgefallen ist als im Vorjahr, werden also in den USA erwirtschaftet.
Kronach WOM wappnet sich gegen Trump
Christian Kreuzer 15.03.2017 - 21:48 Uhr