Am frühen Dienstagmorgen hatten sich 20 Einsatzkräfte des Kronacher THW auf den Weg ins Katastrophengebiet nach Regensburg gemacht. In der Nacht zum Mittwoch halfen sie dabei, einen Damm zu sichern. Wäre er gebrochen, hätte das fatale Folgen gehabt. Denn dort waren Schiffe festgemacht, die bei einem Dammbruch in eine nahe gelegene Brücke gespült worden wären. Lange durchschnaufen konnten die Helfer aus Kronach allerdings nicht. In der Nacht zum Donnerstag wurden sie nach Straubing verlegt. Dort sind sie laut Udo Höfer, stellvertretender Kronacher THW-Ortsbeauftragter, in einer Industrieanlage im Einsatz. „Sie versuchen, den Grundwasserspiegel in Schach zu halten beziehungsweise pumpen Grundwasser in die Donau zurück. Das Wasser muss dort weg, damit sich der Boden wieder stabilisieren kann“, erklärt Udo Höfer. Auch die Großpumpe Hannibal kam hier zum Einsatz.
Kronacher im Katastrophengebiet Hannibal kam zum Einsatz
Bianca Hennings 06.06.2024 - 16:35 Uhr