Seit mobile Telefone uns auf Schritt und Tritt begleiten, haben wir uns an Passanten gewöhnt, die angeregt mit sich selbst zu plaudern scheinen. Bei Florian Graf ist das ein bisschen anders: Wenn er monologisierend durch Wald und Flur spaziert, hat er keinen Knopf im Ohr, sondern ein Skript in der Hand – und ist in seine Arbeit vertieft. „Ich kann im Sitzen nicht lernen“, schmunzelt der Schauspieler – und so ist er schon als Schüler zum „Textwanderer“ geworden.