Gegen die Kürzung des Landespflegegeldes um 50 Prozent regt sich bislang nur geringer formaler Widerstand. Seit der Übersendung der Änderungsbescheide an die 445.000 Bestandsempfänger in Bayern sind beim Landesamt für Pflege bislang nur 108 Widersprüche eingegangen, teilt das Bayerische Gesundheitsministerium auf Nachfrage mit. Die Bescheide werden seit Mitte Juli verschickt und setzen fest, dass das vom Freistaat Bayern ausgezahlte Landespflegegeld künftig nur noch 500 Euro statt 1000 Euro beträgt. Dagegen protestieren aktuell landes- und oberfrankenweit Pflegebedürftige und pflegende Angehörige, wie unsere Redaktion berichtete.
Kürzung beim Landespflegegeld So läuft es mit den Widersprüchen
Michael Ertel 03.08.2026 - 15:41 Uhr