Es ist dieser Moment, der ungefähr ab Kilometer 40 eintritt. Dieses Ziehen im Körper. Die Schwere. Der Augenblick, in dem das Adrenalin so langsam schwindet und der Körper nicht mehr weiter laufen mag. Und dann kommt es auf den Kopf an. „Beim Marathon sind nicht die Beinmuskeln, sondern die mentale Stärke entscheidend. Unser Gehirn ist die Schaltzentrale, die Wahrnehmungen, Bewegungen, Emotionen und Gedanken steuert“, so Harry Weiß. „Wichtig ist, dass man das Ziel vor Augen hat.