Der Vorhang fällt: Was bleibt vom Kulturhauptstadtjahr?
Dieses Wochenende wird das Finale gefeiert. Doch das Kulturhauptstadtgefühl soll weiter am Köcheln gehalten werden. Einige Festivals wie das Kosmos sind 2026 fest eingeplant, wenn auch in kleinerem Umfang. Und ab Mitte Juni wird die Stadt zum Theater-Mekka: Rund 40 Produktionen aus aller Welt werden beim Festival "Theater der Welt" gezeigt.
Im Zwei-Jahres-Rhythmus ist eine "Unseen-Biennale" geplant; mit Festivals und größeren Ausstellungen - in Anlehnung an das Kulturhauptstadtmotto "C the Unseen". Auch das NSU-Dokumentationszentrum und das neu geschaffene Museum Karl-Schmidt-Rottluff-Haus bleiben nach 2025 erhalten.
Während der besondere Ausstellungsreigen der Museen zu Ende geht, können Kunstinteressierte auch künftig auf dem "Purple Path" wandeln - also jenem Kunst- und Skulpturenpfad, der Chemnitz mit dem Umland verbindet. Das Gros der Arbeiten von Künstlern wie Olaf Holzapfel, Tony Cragg und Monika Sosnowska bleibt in den kommenden Jahren bestehen. So auch die neue Lichtinstallation von James Turrell. Sie wurde als "leuchtendes Finale" zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres offiziell vorgestellt. Für sie wurde eigens neben dem Museum "Kohlewelt" in Oelsnitz/Erzgebirge eine Kunsthalle gebaut.