Kundgebung in Coburg Das ist am Weltfrauentag geplant

Auch in diesem Jahr gehen mehrerer Organisationen am 8. März auf die Straße, um für die Gleichberechtigung von Frauen zu kämpfen. Mit einer zweigeteilten Veranstaltung möchten die Jusos Coburg so viele Interessierte wie möglich erreichen.

Wie auch im vergangenen Jahr gehen die Jusos Coburg auch am diesjährigen Weltfrauentag wieder für mehr Gleichberechtigung auf die Straße. Foto: privat/privat

Dass die Jusos Coburg zum Weltfrauentag am 8. März verschiedene Veranstaltungen organisieren, hat bereits Tradition. Deshalb gehen sie auch dieses Jahr für mehr Gleichberechtigung auf die Straße, gemeinsam mit weiteren Unterstützern.

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Los geht es am Samstag um 9 Uhr. „Am Spitaltor wird es einige Infostände geben“, verrät Nicole Mohr, stellvertretende Co-Vorsitzende der Jusos Coburg. „Alle Fragen und Themen sind hier willkommen.“ Wer sich nicht trauen sollte, vor Ort seine Fragen zu stellen, hat dort auch Gelegenheit Infomaterial mitzunehmen. „Hier werden wir auch die Spendenboxen aufstellen. Mit der Veranstaltung möchten wir Geld für das Coburger Frauenhaus sammeln.“

Ausschließlich weibliche Redner

Um 13 Uhr beginnt schließlich die Kundgebung. „Hier wird es verschiedene Redebeiträge von Frauen geben“, verrät Nicole Mohr. Aber auch Besucher, die etwas am Mikrofon sagen möchten, seien jederzeit willkommen. Eine Voraussetzung gebe es jedoch für die Redner: „Es müssen Frauen sein. Am Weltfrauentag sollen schließlich Frauen zu Wort kommen“, betont sie.

Neben der Linksjugend solid, dem Verein „Keine Gewalt gegen Frauen“ und dem Zentrum für alternative Kultur in Coburg (Zakc) beteiligt sich auch der Verein „Omas gegen Rechts“ an der Veranstaltung. „Wir machen eine kleine Aktion und verteilen in der Spitalgasse von 12.30 Uhr bis 13 Uhr Rosen“, sagt Regina Frank, Vorsitzende der „Omas gegen Rechts“ in Coburg. „Eine Oma wird auch bei der Kundgebung sprechen.“

Feminismus fester Bestandteil ihres Statuts

Für Regina Frank ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich die „Omas“ bei der Kundgebung engagieren, schließlich sei der Feminismus fester Bestandteil ihres Statuts. „Wir sind Frauen mit Lebenserfahrung. Einige von uns sind Vorkämpferinnen des Feminismus“, stellt Frank klar. Aber auch heute werden Frauen immer noch benachteiligt – sei es bei der Care-Arbeit oder beim Gehalt. „Dafür wollen wir einstehen. Als Frau, als Mutter und als Oma wollen wir für Gleichberechtigung kämpfen.“