Wer in den vergangenen Wochen die Karl-Hoch-Anlage in Ebern passierte, dem fiel unweigerlich das Gerüst auf, das der städtische Bauhof um das markante Denkmal „Werden – Sein – Vergehen“ errichtet hat. Hier arbeitet nun der bekannte Bamberger Bildhauer und Restaurator Adelbert Heil. Unbeweglich in der Hocke sitzend, rührt Heil eine spezielle Mischung an. „Auf die Konsistenz kommt es an“, erklärt er und arbeitet mit spürbarer Sorgfalt. Heil ist nach rund 20 Jahren an eine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, um das Kunstwerk, das wie kaum ein anderes mit der jüngeren Kulturgeschichte der Stadt verwoben ist, wieder zu restaurieren.
Kunstschatz im Wandel der Zeit Schönheitskur für Eberner Lebenszyklus
Christiane Tangermann 30.06.2026 - 18:00 Uhr