Haben wir ausgestaunt? Sind wir noch des Wunderns fähig in Zeiten künstlicher Intelligenz und virtueller Realitäten? Coburgs Kunstverein hilft uns bei der Probe aufs Exempel und verwandelt sich in eine „Wunderkammer“. Sonderliche Dinge tun sich hier: Wellpappe erblüht und Fahrradschläuche verknoten sich, wir begegnen tanzenden Wanzen und liebenden Fischen, einem hölzernen Taschentuch und einem Fuhrpark aus Konservendosen, luftigen Kolossen und zerknitterten Skizzen.