Lauf an der Pegnitz - Der im mittelfränkischen Lauf von seiner Kollegin und Ex-Freundin angeschossene und lebensgefährlich verletzte Polizist ist aus dem künstlichen Koma erwacht.

"Er ist ansprechbar, sein Zustand ist kritisch, aber stabil", sagte Polizeisprecherin Elke Schönwald am Montag in Nürnberg. "Wir haben berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass es ihm bald besser geht." Der 30-Jährige habe nach seinem mp3-Player verlangt, um seine eigene Musik hören zu können.

Die fünf Jahre jüngere Ex-Freundin des Mannes hatte ihm am Samstag in der gemeinsamen Dienststelle nach stundenlangen Trennungsgesprächen in den Hals geschossen und sich anschließend selbst getötet.