München -Innenminister Joachim Herrmann, CSU, hat im Landtag davor gewarnt, nach Bayern einreisende Flüchtlinge unter terroristischen Generalverdacht zu stellen. Zwar sei es ein "realistisches Szenario", dass die aktuellen Flüchtlingsströme durch Attentäter genutzt werden könnten. "Es geht aber nicht um die Frage, ob ein Flüchtling zum Terroristen mutiert ist, sondern ob ein Terrorist den Flüchtlingsstrom nutzt, um sich unbemerkt einzuschleichen", betonte Herrmann am Mittwoch vor dem Innenausschuss. Um das zu verhindern, müsse an den Grenzen zu einem "geordneten Einreise- und Registrierungsverfahren" zurückgekehrt werden.
Länderspiegel Auch Bayern steht im Fadenkreuz von Terroristen
Von Jürgen Umlauft 03.12.2015 - 00:00 Uhr