Nürnberg/Hof - Es ist ein Stoff wie für einen Kriminalroman: Der bekannte Nürnberger Schönheitschirurg Franz Gsell wird am 5. Januar 2003 von Einbrechern überfallen und schwer verletzt. Er stirbt an den Folgen. Danach vermuten die Ermittler einen Zusammenhang mit einem geplanten Versicherungsbetrug und verdächtigen eine Autoschieberbande. Dann tut sich lange nichts - bis durch Zufall zwei Männer ins Visier der Ermittler geraten. Sie sollen - eine fast unglaubliche Konstellation - am gleichen Tag wie die Autoschieber bei Gsell gewesen sein, völlig unabhängig von ihnen. Seit dem gestrigen Dienstag wird der Fall vor dem Landgericht in Nürnberg verhandelt.