Bayreuth – Während Raucher im Freistaat das neue Jahr mit gemischten Gefühlen begonnen haben, bleibt die bayerische Zigarettenindustrie gelassen. Der Leiter des weltweit größten Werks von British American Tobacco (BAT) in Bayreuth, Marc Van Herreweghe, geht davon aus, dass mit dem absoluten Rauchverbot in Kneipen „der Verkauf am Anfang um etwa fünf Prozent heruntergeht“. Danach werde er aber „wieder zurückkommen und sich auf ein Minus von zwei bis drei Prozent einpendeln“, sagt Herreweghe. Auf die Arbeitsplätze der derzeit 1320 Mitarbeiter des Bayreuther Werks habe das keinen direkten Einfluss, weil für 44 Länder in ganz Europa produziert werde. „Für uns am Standort Bayreuth sieht die Zukunft gut aus“, betont Herreweghe.