Hof/Wunsiedel/Bad Alexandersbad - Mit den Hakenkreuz-Schmierereien am Anwesen des Hofer Oberbürgermeisters Dr. Harald Fichtner, CSU, hat die Bedrohung durch Rechtsradikale eine "neue Qualität" in der Region erreicht: Diese Ansicht vertrat gestern Martin Becher, Leiter der Projektstelle gegen Rechtsextremismus in Bad Alexandersbad, im Gespräch mit der Frankenpost. Zwar gebe es in Hof schon seit zwei Jahren das Problem mit derartigen Schmierereien. Doch jetzt sei erstmals das Privathaus einer Person, die sich gegen Nazis positioniert, zum Ziel geworden. "Wenn jemand in die Privatsphäre eindringt, wird es gefährlich", sagt Becher. "Man muss sich das vorstellen: Man liegt im Bett und schläft, und währenddessen kommen Leute und hinterlassen ein Symbol, das die Aussage hat: ,Du musst aufpassen'. "