Nürnberg - Es ist laut und dreckig. Es riecht nach Urin und Alkohol. Und über das Gelände wanken Horden betrunkener Leute. Darunter auch junge Frauen, die sich mit Filzstift "Geile Schlampe" ins Dekolleté gekritzelt haben oder Männer, die nur einen knappen String-Tanga tragen. Ja, beim "Rock im Park" werden alle Festival-Klischees erfüllt. Drei Tage lang herrscht hier Ausnahmezustand. Eine Mischung aus Volksfest und Ballermann. Die Leute feiern und trinken bis zum Exzess. Das wilde Treiben wird natürlich mit Musik untermalt, schließlich soll es immer noch der Hauptgrund bleiben, warum jedes Jahr so viele zu "Rock im Park" pilgern. Selbst wenn das Festival keine bestimmte musikalische Stilrichtung verfolgt.
Länderspiegel Der Park rockt - und die Sonne lacht
Alina Juravel 10.06.2013 - 00:00 Uhr