Nordhalben - "Es war ein Teufelskreis", sagt Josef Daum. Der Bürgermeister der Marktgemeinde Nordhalben kämpft seit Jahren gegen den Niedergang seiner Gemeinde. Abnehmende Geburtenraten und Wegzüge hatten eine Überalterung der Bevölkerung und sinkende Steuereinnahmen zur Folge. "Die vorhandenen Infrastruktureinrichtungen sind da, müssen aber von immer weniger Leuten unterhalten werden", beschreibt der CSU-Politiker die Problematik im Frankenwald. Die Folgen waren in der Gemeinde an der Landesgrenze zu Thüringen schon lange deutlich sichtbar: Immer mehr Häuser standen leer, waren dem Verfall preisgegeben. Gleichgültigkeit und Mutlosigkeit breiteten sich aus. Doch mittlerweile zeichnet sich eine Trendwende ab - dank des Engagements der verbliebenen Bürger.