Oberfranken - Kaum sind die Wahlen vorbei, packen Politiker heiße Eisen an, die ihnen vor der Wahl wohl einige Stimmen gekostet hätten. Besonders unter Beschuss steht derzeit der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Erst in der vergangenen Woche hagelte es Kritik, weil 800 junge Gymnasiallehrer nach ihrer Ausbildung mit Bestnoten auf der Straße stehen, und am Wochenende wurde bekannt, dass weitere 830 Lehrerstellen im Freistaat - quer durch alle Schularten - wegfallen sollen. "Wie viele von den 830 Stellen tatsächlich wegfallen, wird sich erst im Laufe der Nachtragshaushaltsberatungen herausstellen", erklärte der Kultusminister dazu beim Redaktionsgespräch mit unserer Zeitung. Die Frage der Stellenplanung hänge immer auch von der Haushaltssituation ab, ergänzte Spaenle und versprach, sich im Zuge der demnächst stattfindenden Gespräche dafür einzusetzen, dass "möglichst viele dieser Stellen doch noch erhalten werden können".
Länderspiegel Heftige Gefechte an der Lehrerfront
Von Beate Franz 28.01.2014 - 00:00 Uhr