Eger - Am Freitag beginnen in Eger die Wallenstein-Festspiele, die erstmals im Jahre 1908 stattgefunden hatten und die seit 2005 wieder regelmäßig veranstaltet werden. Das historische Schauspiel erinnert an den Feldherrn Albrecht von Wallenstein, der während des Dreißigjährigen Krieges mehrmals in Eger weilte, um für die kaiserliche Armee Soldaten anzuwerben und Waffen zu kaufen. Nachdem er beim Kaiser in Ungnade gefallen war, wurde der Generalissimus am 25. Februar 1634 im Pachelbelhaus in Eger - dem heutigen Stadtmuseum - von kaiserlichen Offizieren ermordet. Die Burg Eger, das darunter liegende ehemalige Landesgartenschau-Gelände und der Marktplatz, der nach König Georg von Podebrad benannt ist, bilden die Kulissen für das zweitägige historische Spektakel, das Tausende in die Stadt locken wird.