Hof/Coburg/Bayreuth/Berlin - Seit durch Facebook, Twitter, Tiktok, Youtube, Instagram und anderen sozialen Netzwerken der Dschungel an Informationen immer diffuser wird, müssen Kinder und Jugendliche unbedingt auch eine gewisse Medienkompetenz erwerben. Sie müssen falsche von wahren und geprüften Nachrichten unterscheiden lernen. Sie müssen wissen, welchen Quellen sie vertrauen können, und welchen nicht. Dafür benötigt der Nachwuchs Hilfe von Eltern und Lehrern. Manche fordern einen Medienführerschein oder ein eigenes Schulfach. Eine aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach besagt, dass vielen Lehrern in Deutschland die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz sehr am Herzen liegt: 60 Prozent in den westlichen und 39 Prozent in den östlichen Bundesländern.