Lichtenberg - Ein Millionenpublikum hat am Mittwochabend um 23 Uhr den ARD-Film "Mord ohne Leiche - Der Fall Peggy" verfolgt. Die Reportage des Magazins "Kontrovers" vermittelte ein aufwühlendes, verheerendes Bild der Ermittlungen gegen den im Jahr 2004 verurteilten
Ulvi K. Der Kernvorwurf lautete: Nachdem sich die im Jahr 2002 eingesetzte zweite Sonderkommission auf K. als Täter festgelegt hatte, sei sie wichtigen Spuren nicht nachgegangen, die den Lichtenberger entlastet hätten. Im Mittelpunkt der Reportage standen Gudrun Rödel als Vormund Ulvis, die überzeugt ist, seine Unschuld beweisen zu können, und der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler. Dieser strebt, wie berichtet, eine Wiederaufnahme des Verfahrens an. Euler und Rödel stützen sich unter anderem auf folgende
Punkte:
Länderspiegel Mordfall Peggy: Massive Kritik an Ermittlern
Von Hannes Keltsch 20.07.2012 - 00:00 Uhr