Hof / Plauen Das Findelkind von der Sparkasse an der Hofer Michaelisbrücke ist schon das zweite Baby, das eine bislang unbekannte Frau in einer Sparkassen-Filiale unmittelbar nach der Entbindung ausgesetzt hat. Wie eine DNA-Analyse gezeigt hat, ist bereits vor sieben Jahren in Plauen ein neugeborener Junge im Vorraum eines Geldinstituts mutterseelenallein
zurückgelassen worden. Von den Eltern der beiden Findelkinder fehlt bislang jede Spur.
zurückgelassen worden. Von den Eltern der beiden Findelkinder fehlt bislang jede Spur.
Am 17. September 2001 gegen 4 Uhr fand ein Plauener Bankkunde den neugeborenen Jungen, der, in ein weißes Bettlaken und eine weiße Damastdecke gewickelt, gleich neben dem Kontoauszugdrucker abgelegt worden war. Eine unbekannte Person hatte den Säugling in den Vorraum der Sparkassen-Filiale in der Neundorfer Straße nahe dem Landratsamt des Vogtlandkreises gebracht. Obwohl die Plauener Kripo akribisch ermittelte, ergab sich keine Spur zur Mutter des Neugeborenen.