Der Angeklagte Ulvi Kulac sagte in seinem Schlusswort: "Ich habe die Peggy nicht umgebracht und ich wünsche mir, dass sie noch lebend gefunden wird." Das Urteil will das Landgericht Bayreuth am morgigen Mittwoch um 10 Uhr verkünden.
Entschieden trat Staatsanwältin Sandra Staade allen Mutmaßungen entgegen, dass es sich hier um einen Justizskandal handle. Weder sei der Angeklagte jemals gefoltert worden, noch sei einseitig ermittelt worden. Aufgrund massiver Missbrauchshandlungen habe es genug Anlass gegeben, gegen Ulvi Kulac zu ermitteln, sagte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer.
Ramona Hoyer, die Anwältin von Nebenklägerin Susanne Knobloch äußerte die Hoffnung, dass nun endlich die haltlosen Verdächtigungen ihrer Mandantin vor allem Internet aufhörten. In sozialen Netzwerken würden seit Jahren unter dem Mantel der Anonymität unglaublich Verdächtigungen ausgestreut. Dabei sei auch sie vor allem ein Opfer und müsse seit Jahren mit der quälenden Ungewissheit leben, was aus ihrem Kind geworden sei.
Ulvi Kulacs Verteidiger setzt sich vor allem kritisch mit der Arbeit der Soko Peggy II auseinander. Während die Vorgänger-Kommission "aus heutiger Sicht alles richtig gemacht" habe. Sei später alles Entlastende unterschlagen und alles Belastende herausgestellt worden. Es sei sogar fraglich, ob es das damalige Geständnis in der geschilderten Form überhaupt gegeben habe.
Euler verlangt für seinen Mandanten einen Freispruch erster Klasse. Ulvi Kulac sei nicht nur wegen Zweifeln an seinem Geständnis freizusprechen, sondern weil eine Täterschaft zweifelsfrei widerlegt sei.
Über den weiteren Verlauf des Prozess-Tages halten wir Sie auf dem Laufenden.
Entschieden trat Staatsanwältin Sandra Staade allen Mutmaßungen entgegen, dass es sich hier um einen Justizskandal handle. Weder sei der Angeklagte jemals gefoltert worden, noch sei einseitig ermittelt worden. Aufgrund massiver Missbrauchshandlungen habe es genug Anlass gegeben, gegen Ulvi Kulac zu ermitteln, sagte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer.
Ramona Hoyer, die Anwältin von Nebenklägerin Susanne Knobloch äußerte die Hoffnung, dass nun endlich die haltlosen Verdächtigungen ihrer Mandantin vor allem Internet aufhörten. In sozialen Netzwerken würden seit Jahren unter dem Mantel der Anonymität unglaublich Verdächtigungen ausgestreut. Dabei sei auch sie vor allem ein Opfer und müsse seit Jahren mit der quälenden Ungewissheit leben, was aus ihrem Kind geworden sei.
Ulvi Kulacs Verteidiger setzt sich vor allem kritisch mit der Arbeit der Soko Peggy II auseinander. Während die Vorgänger-Kommission "aus heutiger Sicht alles richtig gemacht" habe. Sei später alles Entlastende unterschlagen und alles Belastende herausgestellt worden. Es sei sogar fraglich, ob es das damalige Geständnis in der geschilderten Form überhaupt gegeben habe.
Euler verlangt für seinen Mandanten einen Freispruch erster Klasse. Ulvi Kulac sei nicht nur wegen Zweifeln an seinem Geständnis freizusprechen, sondern weil eine Täterschaft zweifelsfrei widerlegt sei.
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