München - Noch nach 200 Jahren drücken die Folgen der Säkularisation auf den bayerischen Staatshaushalt. Zu diesem Ergebnis kommt der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) in seinem Jahresbericht 2011. Konkret geht es um ein Dutzend Klöster, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts dem Staat zugeschlagen wurden. Darunter befinden sich hochrangige Kulturgüter, wie in Oberfranken die Klosteranlagen Vierzehnheiligen, Gößweinstein und Marienweiher. Der ORH moniert unklare Rechtsverhältnisse, die dem Freistaat letztlich teuer zu stehen kämen.