Selb - Die Zukunft des insolventen Porzellanherstellers Rosenthal bleibt ungewiss. Neben der italienischen Sambonet-Gruppe haben mittlerweile drei weitere Investoren ein verbindliches Angebot für die Übernahme des Traditionsunternehmens abgegeben. Namen der Interessenten wurden auch am Montag nicht genannt. Mit einer Entscheidung ist erst in der kommenden Woche zu rechnen. Insolvenzverwalter Volker Böhm muss die Offerten noch mit der Bank of America besprechen. Der Hauptgläubiger von Rosenthal hatte - wie berichtet - für die Rettungsbemühungen eine Frist bis zum 8. Juni gesetzt. Das bayerische Wirtschaftsministerium wollte am Montag nicht zum Stand der Verhandlungen Stellung nehmen. Wirtschaftsminister Martin Zeil hatte in der vergangenen Woche erklärt, der Freistaat werde eine tragfähige Fortführungslösung höchstmöglich fördern. dpa