Hof/Wunsiedel - Die Zeiten, dass die Landkreise Hof und Wunsiedel rote Hochburgen waren, sind endgültig vorbei. Bei der Bundestagswahl rutschte die SPD beim Zweitstimmen-Ergebnis im Wahlkreis 239 Hof sogar erstmals unter die 30-Prozent-Marke. 23,5 Prozent bedeuten fast genau zehn Prozent weniger als vor vier Jahren. Wie deutlich die Sozialdemokraten inzwischen hinter die CSU zurückgefallen sind, zeigt sich bei der Wahl der Direktkandidaten: Dr. Hans-Peter Friedrich kommt hier auf 46,5 Prozent (2005: 50,2 Prozent), Petra Ernstberger auf 27,2 Prozent der Wählerstimmen (2005: 37,1 Prozent).