Hof - Im Hofer NKD-Prozess sind Fakten bekannt geworden, die den ehemaligen Geschäftsführer des europaweit tätigen Textildiscounters, Michael Krause, schwer belasten. Zudem steht nun auch einer seiner Verteidiger unter Verdacht. Krause ist vor der dritten Kammer des Landgerichts Hof angeklagt, 3,7 Millionen Euro seines ehemaligen Arbeitgebers veruntreut zu haben. Das Geld soll über eine NKD-Tochterfirma in Hongkong an eine Firma auf Zypern geflossen sein. Diese Firma, die angeblich Beratungsleistungen für NKD erbrachte, gehörte einem Freund von Krause.
Länderspiegel Spektakuläre Wende im NKD-Prozess
Von Joachim Dankbar 29.04.2014 - 00:00 Uhr