Das hydrologische Jahr – es erstreckt sich jeweils vom 1. November bis zum 31. Oktober – ist in Bayern bisher viel zu trocken gewesen. Bis Ende Juni war demnach ein Niederschlagsdefizit von 34 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1971 bis 2000 zu verzeichnen gewesen. Dies geht aus einem jüngsten Niedrigwasser-Lagebericht des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) hervor. So wurde im besagten Zeitraum in Nordbayern eine durchschnittliche Niederschlagssumme von 342 Millimetern erfasst (66 Prozent vom Mittel). Diese Summe bedeutet zugleich den dritttrockensten Achtmonatszeitraum in der 75-jährigen Beobachtungsreihe.