Lamilux Spitzenreiter in Sachen Ausbildung

red

Der deutsche Personalwirtschaftspreis 2022 geht nach Oberfranken – zu einem Unternehmen, dass nicht nur die berufliche Kompetenz fördert.

Bei der Preisübergabe: Laudator und Jurymitglied Tobias Heberlein, Neetje Brandt, Firma Lamilux, und Erwin Stickling, Mitglied der Geschäftsleitung F.A.Z. Business Media Foto: pr

Mit seinem selbstentwickelten Ausbildungskonzept „Education for Excellence“ (E4E) hat das Rehauer Unternehmen Lamilux den deutschen Personalwirtschaftspreises 2022 gewonnen. Der Hersteller von Glasdächern und Lichtkuppeln ist Spitzenreiter in der Kategorie „Ausbildung & Duales Studium“ setzte sich in diesem Bereich gegen den Automobilzulieferer Continental und den Energieversorger EnBW durch. Das geht aus einer Pressemitteilung von Lamilux hervor. Am Montag nahm Personalreferentin Neetje Brandt den Preis für E4E in Köln entgegen. E4E fördert Lamilux zufolge die Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden und schult ihre Sozial- und Schlüsselkompetenzen. In der Kategorie Ausbildung und duales Studium prämiert der Personalwirtschaftspreis Unternehmen, die sich in besonderer Weise mit innovativen und wegweisenden Konzepten für den beruflichen Nachwuchs stark machen.

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Der deutsche Personalwirtschaftspreis wird von der Fachzeitschrift Personalwirtschaft aus dem Verlag „F. A. Z. Business Media“ ausgelobt. Insgesamt haben sich 78 Unternehmen in sechs Kategorien beworben, darunter international bekannte Unternehmen.

Bei dem Ausbildungskonzept „Education for Excellence“ werden die Auszubildenden – neben der klassischen Berufsausbildung – zudem in ihren Sozial- und Selbstkompetenzen gefördert. „Durch ehrenamtliches Engagement lernen sie, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen sowie die Gesellschaft aktiv mitzugestalten“, heißt es in einer Mitteilung der Firma. Beispielsweise schulen sie durch spezielle Projekte im ersten Lehrjahr ihr Organisationsvermögen, im zweiten Lehrjahr liege der Fokus auf helfenden Tätigkeiten. Eine Stunde pro Woche werden sie für ihre Projekte bezahlt freigestellt. Dazu gehören unter anderem die Organisation von Kinovorstellungen für Kinder und Senioren, PC-Patenschaften oder Hausaufgabenbetreuung.

In speziellen Seminaren- und Workshops können sie zudem über den Tellerrand hinausschauen, beispielsweise ein Selbstverteidigungs- oder Business-Knigge-Seminar besuchen oder hinter die Kulissen der Hofer Symphoniker oder einer Gerichtsverhandlung blicken. „Denn bei E4E steht die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen im Vordergrund“, betont das Unternehmen.

Geschäftsführerin Dorothee Strunz initiierte im Jahr 2010 dieses Ausbildungskonzept. „Damit gelingt es uns, den jungen Leuten Schlüsselkompetenzen mit auf den Weg zu geben, die sie sowohl im Privat- als auch Berufsleben weiterbringen werden“, sagt Strunz.