Ebern - Gut zwei Wochen war Johannes Nolte nicht in Ebern. Der Präsident der Landesbaudirektion Bayern ist schon immer viel auf Achse gewesen, pendelte zwischen Amtsstuben in Nürnberg, München und Ebern hin und her. Sein Büro in Frankens schönstem Kegelspiel füllte er sonst aber in der Regel mindestens einmal die Woche mit Leben. Seit Beginn der Corona-Pandemie ein wenig seltener. Klar, auch in der von Nürnberg in die Kleinstadt im Kreis Haßberge verlagerten Behörde läuft derzeit deutlich mehr über das Homeoffice. Auch wenn das „fast reibungslos“ funktioniere, Gefallen finde Nolte daran nicht so sehr. Er sei gerne vor allem mit dem Zug zwischen den Städten gereist. Das habe ihm die nötigen Zeitfenster gegeben, die vielen Besprechungen vor- und nachzubereiten. Und das Persönliche fehle.