Landesbibliothek Coburg Malerin zwischen Machtmännern

Zwei Ausstellungen der Landesbibliothek sind der feministischen Ikone Frida Kahlo und den Polit-Jubilaren Konrad Adenauer sowie Frank-Walter Steinmeier gewidmet.

Kanzler, Künstlerin, Präsident: Konrad Adenauer, Frida Kahlo und Frank-Walter Steinmeier sind Ausstellungen der Landesbibliothek Coburg gewidmet. Foto: picture alliance/dpa/Kurt Rohwedder, public domain/Christoph Schmidt

In zwei gegensätzliche Welten führen die neuen Sonderaustellungen der Landesbibliothek Coburg in Schloss Ehrenburg: Kunst trifft auf Politik, eine feministische Ikone auf Männer in Machtpositionen. Im Vorraumsaal wird die Ausstellung „Die Palette von Frida Kahlo. Künstlerin mit Leidensweg“ gezeigt. Frida Kahlo (1907–1954) ist heute eine Stars der modernen Malerei. Sie ist weltweit für ihre einzigartigen Selbstporträts und ihren expressiven und farbenfrohen Stil bekannt, der Schmerz, Leidenschaft und mexikanische Kultur widerspiegelt und sie zu einer feministischen Ikone, einem Symbol für Selbstbestimmung und einer wichtigen Figur in der Popkultur gemacht hat. Die Bibliothek zeigt aus ihren eigenen Beständen Kunstbücher und Bildbände, Biographien, Werkbeschreibungen sowie eine Graphic Novel.

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In der Glasvitrine im Durchgangssaal werden anlässlich ihrer runden Geburtstage zwei sehr prominente deutsche Politiker porträtiert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der am 5. Januar seinen 70. Geburtstag feierte, wird mit eigenen Publikationen und neueren Biographien vorgestellt.

Kostenloser Eintritt

Konrad Adenauer (1876–1967), an dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr erinnert wird, prägte die Nachkriegszeit der neuen Bundesrepublik Deutschland durch die Aussöhnung mit den europäischen Nachbarn, konsequente Integration in die EU, Westbindung und Einführung der sozialen Marktwirtschaft. Ausgestellt sind einige Publikationen, die in das Leben und Werk des Politikers einführen.

Beide Ausstellungen können bis 31. März während der üblichen Öffnungszeiten der Bibliothek (Mo–Do 10-17, Fr 10–15 und Sa 10–13) besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.