Acht Wochen können eine lange Zeit sein, wenn man als junge Frau in Untersuchungshaft sitzt. Noch dazu, wenn man eine gerade einmal dreijährige Tochter hat. Allerdings wogen die Vorwürfe so schwer, dass dem Ermittlungsrichter gar keine andere Wahl blieb. Immerhin sollen die 22-jährige Frau und ihr gleichaltriger Lebensgefährte die Haßberge mit Cannabis-Produkten, Kokain und Tilidin versorgt haben. Selbst dann noch, als sie bereits davon wussten, dass man ihnen auf der Spur ist. Auch sein kurzer Aufenthalt hinter Gittern und ein Haftbefehl außer Vollzug beeindruckten den Mann nicht. Er machte einfach weiter. Und die junge Mutter soll ihm dabei geholfen haben. Dabei wusste sie von ihrem früheren Freund, dem Vater des Kindes, wohin so etwas führt. Der sitzt nämlich auch hinter Gittern.