Quer durch den Landkreis zog am Samstag das vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Unwetter mit Starkregen. Glücklicherweise war der Heimatkreis bei weitem nicht so stark betroffen wie die Katastrophengebiete in der Mitte Bayerns. Dennoch reichten die Regenmengen dafür aus, dass Hunderte ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes (THW) stundenlang bis in die Morgenstunden des Sonntags gefordert waren. Alleine am Samstag bis Mitternacht spricht die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt von knapp 100 Einsätzen in der Region Main-Rhön, die dem Unwetter zuzuschreiben sind. Besonders betroffen waren der Landkreis Haßberge und der südliche Landkreis Schweinfurt, so die ILS. Im Landkreis Haßberge waren die Feuerwehren zusätzlich auch durch andere Einsätze belastet. So mussten einige umgestürzte Bäume von der Fahrbahn entfernt werden, bei Mariaburghausen brannte ein Baum am Mainufer aufgrund eines Blitzschlages und nach Römershofen wurden Einheiten zu einem angeblichen Hallenbrand alarmiert. Das entpuppte sich aber als Fehlalarm. Den Feuerschein einer brennenden Feuertonne vor dem Anwesen hatte der Mitteiler des Notrufes aus der Ferne für einen Gebäudebrand gehalten.
Landkreis Haßberge Feuerwehren im Dauereinsatz
Christian Licha 02.06.2024 - 16:00 Uhr