Landrat informiert Die Zukunft des Eberner Krankenhauses

Zu Beginn der nächsten Eberner Stadtratssitzung: Landrat Wilhelm Schneider berichtet über den aktuellen Stand zur Zukunft des Eberner Krankenhauses. Besucher sind willkommen.

Am 31. Juli informiert der Landrat in Ebern über die Zukunft des Eberner Krankenhauses. Foto: Tanja Kaufmann

Was wird aus dem Eberner Krankenhaus? Im Dezember war im Kreistag Haßberge das Ergebnis der neuen „Medizinstrategie“ der Haßberg-Kliniken – auf Basis eines Strukturgutachtens – vorgestellt worden, das der Internistischen Station des Eberner Standorts der Haßberg-Kliniken keine Zukunft prophezeite: Die Haßberg-Kliniken müssten sich an die neuen Strukturvorgaben der Krankenhausreform anpassen, wobei für Ebern die neuen Anforderungen, wie etwa eine Sechs-Betten-Intensivstation, nicht erfüllbar seien. Stattdessen solle der Standort Ebern zu einem Facharzt- und Pflegezentrum umgestaltet werden und zusätzlich zu den bereits etablierten Facharztpraxen weitere ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote erhalten; in Haßfurt dagegen solle die stationäre Krankenhausversorgung gestärkt werden.

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Doch was tut sich dafür in Ebern? Was ist bereits sicher, wie geht es weiter? Zum aktuellen Stand will Landrat Wilhelm Schneider (CSU) am Donnerstag, 31. Juli, unmittelbar zu Beginn der nächsten öffentlichen Eberner Stadtratssitzung informieren. Beginn der Sitzung in der Frauengrundhalle ist um 18 Uhr. Dabei berichtet der Landrat unter anderem von den wesentlichen Ergebnissen der jüngsten Sitzung des Kommunalunternehmens Haßberg-Kliniken.

Die Stadt Ebern lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an diesem öffentlichen Teil teilzunehmen und sich aus erster Hand zu informieren. Im Anschluss beschäftigt sich der öffentliche Teil der Sitzung unter anderem mit der Vorstellung und Feststellung des aktualisierten Feuerwehrbedarfsplanes der Stadt Ebern. Auf der Tagesordnung stehen außerdem Renovierungsmaßnahmen im Kindergarten Jesserndorf, Planungen zur Heubacher Straße sowie das Förderprogramm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels – DAS“ (Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK)); außerdem Änderungen im Bebauungsplan „Westlich der Bahnhofstraße“ und im Sondergebiet Sandhof.