Landratsamt Haßberge warnt „Bitte keinerlei Zahlungen leisten!“

Im Kreis Haßberge sind aktuell gefälschte E-Mails in Umlauf. Der vermeintliche Absender: Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt).

Solche gefälschten E-Mails sind derzeit im Landkreis Haßberge im Umlauf. Foto: Landratsamt Haßberge/Moni Göhr

Das Landratsamt Haßberge warnt vor betrügerischen E-Mails, die auch in der Region im Umlauf sind. Aktuell würden gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) verschickt, heißt es in einer Mitteilung. „Diese betrügerischen Nachrichten wirken täuschend echt und fordern zur Zahlung von angeblichen Verspätungszuschlägen auf – etwa für die verspätete Abgabe von Steuererklärungen oder die Offenlegung des Jahresabschlusses. Diese Schreiben sind nicht echt!“, warnt die Behörde.

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Die betrügerischen E-Mails kommen demnach von Absenderadressen wie info@bzst-zahlungsfrist.com oder news@bzst-infos.de Diese Adressen sind frei erfunden und stehen in keinem Zusammenhang mit dem echten Bundeszentralamt für Steuern, betont das Landratsamt.

Bei genauerem Hinsehen werden folgende Auffälligkeiten deutlich:

- Die IBAN, auf die Zahlungen geleistet werden sollen, gehört einer Bank im Ausland. Die Buchstabenkennung ist nicht „DE“ (für Deutschland) sondern zum Beispiel „ES“ für Spanien.

- Die angeblichen Gebührenbescheide enthalten unter anderem die Angabe von Stückpreisen und wirken wie übliche Rechnungen und dies ist unüblich für deutsche Steuerbescheide.

Das Landratsamt empfiehlt daher dringend:

  • - PDF-Anhänge nicht öffnen
  • - verdächtige Mails sofort löschen
  • - bitte keinerlei Zahlungen leisten und im Zweifel am besten beim zuständigen Finanzamt anrufen.

Weitere offizielle Informationen zu dieser Betrugsmasche gibt es direkt beim Bundeszentralamt für Steuern