Florian Köhler (AfD) wollte von Michael Hofmann (CSU) wissen, warum der AfD weiterhin ein Sitz im Parlamentarischen Kontrollgremium – es überwacht die Arbeit des Verfassungsschutzes – verweigert werde. Weil die Partei noch keinen Kandidaten benannt habe, der der Mitarbeit dort würdig sei, erwiderte Hofmann. Deshalb seien bei der Wahl bislang alle AfD-Bewerber durchgefallen. Als Köhler protestierte, legte Hofmann nach. Denn Köhler habe kurz vorher den Tagungsleiter Alexander Hold (Freie Wähler) angelogen. Der hatte Köhler in anderem Zusammenhang aufgefordert, keine Propagandareden zu halten, sondern zur Sache zu sprechen – was Köhler zusagte, aber nicht einhielt. Daraus folgerte Hofmann: „Wer hier im Parlament dem Sitzungspräsidenten so ins Gesicht lügt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er auch an anderer Stelle unwürdig ist, Herr Kollege.“ Wer fragt, bekommt eine Antwort.