"Mit derart strategischen Objekten schaffen wir mehr Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung", erläuterte der Bürgermeister, dass Eigentümer teilweise ihre Gebäude aus verschiedenen Gründen nicht instand hielten. Veräußern könne man diese nicht, weil es keine Interessenten gebe und eine wirtschaftliche Sanierung nicht möglich ist. Abriss sei hier das letzte Mittel. Die Beseitigung solcher Schandflecke werde nur durch die hohe Förderung möglich. "Die Fördergelder des Freistaates ermöglichen uns, trotz angespannter Haushaltslage, solch wichtige Projekte der Stadtsanierung und Stadtentwicklung in die Tat umzusetzen. Allein hätte die Stadt die Kosten für die Beseitigung solcher Gebäude nicht aufbringen können", zeigte er sich dankbar und verwies auf aktuell zwölf laufende Projekte der Stadt im Rahmen der "Förderoffensive Nordostbayern" mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Millionen Euro. Eine Besonderheit stelle dar, dass es bei diesem Förderprogramm kein förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet brauche. Somit können auch Maßnahmen außerhalb definierter Sanierungsgebiete und Einzelprojekte realisiert werden.