Rad-Tour der Lebenshilfe Von den Werra-Quellen nach Ebern

Hans-Werner Stegner

Bei der 18. Rad-Tour der Lebenshilfe machten sich insgesamt 13 Sportler auf die knapp 87 Kilometer lange Strecke. Die gewählte Route hatte einige Steigungen zu bieten.

Die Teilnehmer machten sich trotz der kühlen Wetterbedingungen auf die knapp 87 Kilometer lange Strecke. Foto: Tim Steger

Die Lebenshilfe Ebern hatte im Juli wieder zur jährlichen Radtour eingeladen. 13 Radfahrer – ehemalige Schüler, Vorstandsmitglieder und Freunde der Lebenshilfe – versammelten sich am Realschulparkplatz zur 18. Tagestour.

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Die Fahrräder waren bereits am Vorabend mit den Bürgerbussen zum Startpunkt, der Ortschaft Friedrichshöhe im Thüringer Wald, gebracht worden. Durch Vermittlung einer Ferienhaus-Vermieterin konnten sie in einer großen Garage der Geschäftsstelle des Naturparks Thüringer Wald untergestellt werden.

Bei trockenem, kühlem Wetter ging es mit Kleinbussen von Ebern aus zur Ortschaft Friedrichshöhe. Mit einem Zwischenstopp an der Siegburger Werra-Quelle, erreichten die Radler den Startpunkt. Zu Beginn führte der Weg eine moderate Steigung hinauf, um zur Masserberger Werra-Quelle zu kommen. Sie ist die größere der beiden Werra-Quellen und ein beliebtes Touristenziel, das am Vormittag noch verweist war.

Rasante Abfahrten

Von den Höhen des Thüringer Waldes aus ging es dann rasant bergab nach Sachsenbrunnen und weiter nach Eisfeld. Am dortigen Marktplatz wurde eine Brotzeitpause eingelegt.

Fünf Kilometer nach Eisfeld, bei Harras, verließ die Route den Werraradweg in südlicher Richtung. Der Anstieg, die Langen-Berge hinauf, brachte manchen Radler aus dem Sattel. Umso angenehmer war die anschließende Talfahrt. Doch der nächste Anstieg vor Grattstadt ließ nicht lange auf sich warten.

Kleiner Schauer sorgt für Abkühlung

Weiter ging es nach Heldritt und Bad Rodach. Von dort aus führte die Route entlang der Rodach bis zur Gedenkstätte Billmuthausen, wo eine weitere Brotzeitpause eingelegt wurde.

Dem Fluss weiter folgend, führte die Tour nach Bad Colberg, Ummerstadt und Gemünda. Hier bog die Tour in westlicher Richtung nach Autenhausen und Dürrenried ab. Kurz vor Maroldweisach erwischte die Radler ein kleiner Schauer. Zum Glück war die verdiente Einkehr nicht mehr weit (Tachostand 68 Kilometer). Die bekannte gute fränkische Küche weckte wieder die Lebensgeister der Radler.

Gut gestärkt nahmen die Teilnehmer die letzten Kilometer der Tour in Angriff. Kurz vor Ebern öffnete der Himmel wieder seine Schleusen und sorgte für eine kräftige Dusche. Trotz des nassen Abschlusses waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit der interessanten Tour und stolz auf ihre erbrachte Leistung.

Am Ziel in Ebern zeigte der Tacho stolze 86,8 Kilometr an. Insgesamt ging es von den Höhen des Thüringer Waldes 1040 Meter bergab. Auf der Tour mussten auch 550 Höhenmeter (bergauf) überwunden werden.