Lebenszeichen im Lockdown Licht an bei den Friseuren

Die Friseurinnung ruft ihre Betriebe dazu auf, am Freitag, 22. November, die Lichter brennen zu lassen. Foto: Friseurinnung

Die Innung Bamberg-Coburg-Lichtenfels will am Freitag ein Zeichen setzen. Mit einer 24-Stunden-Aktion.

Coburg - Die Friseure der Innung Bamberg-Coburg-Lichtenfels werden ab Freitag 8 Uhr für 24 Stunden lang ihre Salons mit Licht erfüllen. Damit wollen sie zeigen, dass sie noch da sind und darauf brennen, wieder zu arbeiten, wie es in einer Mitteilung der Innung heißt. Entgegen aller Hoffnungen der Friseure und Ihrer Kunden müssen die Betriebe weiterhin geschlossen bleiben. „Bei aller Enttäuschung über die Verlängerung das Lockdowns und unserer nicht erfüllten Hoffnung auf stärker sinkender Coronazahlen ist das Verständnis bei den Friseuren für die ausgedehnten Maßnahmen durchaus vorhanden“, schreibt Tanja Arnold-Petter, Obermeisterin Friseurinnung Bamberg-Coburg-Lichtenfels.

Die Friseurbetriebe hätten in der Vergangenheit alles Mögliche unternommen, um sämtlichen Hygienestandards gerecht zu werden, hätten Ihre Betriebe für maximale Sicherheit umgestaltet. Für viele Menschen gehöre der Friseurbesuch zur Grundversorgung. Es sei nicht schön, diesen Beruf nicht ausüben zu dürfen, auf Dauer könne das für einige Betriebe auch finanziell bedrohlich werden. Die versprochenen Hilfen kämen bei den Salons nicht an.

Die Obermeisterin: „Wir bitten deshalb als Friseurinnung unserer Kunden um Unterstützung und Geduld und wir unsere Kollegen um Fairness und Zusammenhalt. Die Kunden können ihren Friseur sehr durch Geduld und Treue unterstützen, indem sie sich nicht „schwarz“ die Haare stylen lassen..“ Die Vorfreude auf den nächsten Verwöhn-Besuch beim Friseur könne gut über die Wartezeit hinweghelfen und gebe den Friseuren eine Perspektive, weiterhin durchzuhalten.

Aber auch die Friseure könnten sich gegenseitig unterstützen, indem sie keine illegalen Hausbesuche machen und unkollegiale Schwarzarbeit nicht billigen.

 

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