Leichtathlet aus Kulmbach Hummel nach „wildem Traum“ ins WM-Finale

Christian Johner

Der Kulmbacher Merlin Hummel macht beim Einzug in den Hammerwurf-Endkampf kurzen Prozess.

Cool im Finale: der Kulmbacher Hammerwerfer Merlin Hummel Foto: Oliver Weiken/dpa/Oliver Weiken

Kurzen Prozess machte Hammerwerfer Merlin Hummel bei der Leichtathletik-WM in Tokio. Der Kulmbacher stieg einmal in den Wurf-Ring und qualifizierte sich auf Anhieb mit 78,54 Metern für das Finale. Der 23-Jährige ist damit am Dienstag (14.01 Uhr deutscher Zeit) der erste deutsche WM-Finalist im Hammerwurf seit Markus Esser im Jahr 2013.

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„Ich hatte heute Nacht einen super wilden Traum: Ich habe geträumt, dass ich zwei Stunden nicht geschlafen habe. Und dann dachte ich: Nein, ich muss jetzt sofort auf zum Wettkampf! Und genau da hat mein Wecker geklingelt“, sagte Hummel. „Da dachte ich mir: Wenn man so in den Tag startet, wird es ein geiler Tag! Ein Traumstart quasi.“ Die beiden Hürdenläuferinnen über 400 Meter Eileen Demes und Elena Kelety stehen zudem im Halbfinale.