Lerchenhoftrasse und neue B173 Bauarbeiten gehen nach Winterpause weiter

Nach der Winterunterbrechung werden die Bauarbeiten an der Lerchenhoftrasse bei Küps fortgesetzt. Straßensperrungen sind dafür vorerst nicht notwendig.

Stand Herbst 2025: Weil die Finanzierungszusage lange auf sich warten ließ, musste zwischenzeitlich bei Johannisthal eine Behelfsbrücke über die Bahnschienen errichtet werden. Diese wird aktuell an den fließenden Verkehr der Bundesstraße 173 angeschlossen. Foto: Staatliches Bauamt Bamberg

Die Bauarbeiten zur Verlegung der Rodach sowie die Anlage der neuen Fluss-Schleife werden nach der Winterpause fortgesetzt. Das teilte das Staatliche Bauamt Bamberg in einer Pressemitteilung vom Mittwoch mit. Diese Maßnahmen seien entscheidend für den bevorstehenden Ausbau der Bundesstraßen B 173 und B 303 sowie der zugehörigen Bauwerke.

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Die Rodachverlegung und die Rodachschleife werden laut Schreiben mit zugehörigen Flutmulden realisiert, um Rückhalteflächen für den Retentionsraum zu schaffen. Darüber hinaus diene die neu angelegte Rodachschleife als naturschutzrechtliche Ausgleichsfläche und -maßnahme. Die Baumaßnahme läuft seit Mitte August 2025.

Abriss der alten Bahnbrücke

Vorerst seien keine Straßensperrungen notwendig. Jedoch müssen Autofahrer derzeit mit einem erhöhten Kreuzen von Baufahrzeugen auf der B 173, insbesondere auf Höhe des nördlichen Ortseingangs Küps, rechnen. Aus diesem Grund wird dort die Geschwindigkeit weiterhin auf 70 Stundenkilometer beschränkt.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Die Maßnahmen an der Rodach tragen nicht nur zur Verbesserung der Infrastruktur bei, sondern dienen auch der Förderung des Naturschutzes und schaffen Rückhalteflächen, welche für den Hochwasserschutz von großer Bedeutung sind.“

In dieser Woche beginnen zudem die Abbrucharbeiten an der alten Bahnbrücke Johannisthal. Der Verkehr laufe bereits über die eingerichtete Behelfsumfahrung und werde durch den Abbruch nicht behindert. Da für den Abbruch über die Bahnlinie bereit bestehende Sperrpausen genutzt werden können, ergeben sich auch keine weiteren Einschränkungen für den Bahnverkehr. Die Abbrucharbeiten sollen demzufolge bis November 2026 abgeschlossen werden.