Lichtenfels Gymnasiasten formen Peace-Zeichen

von

Hunderte Schüler, Lehrer und Angestellte des Meranier-Gymnasiums treten in einer gemeinsamen Aktion für Frieden in der Ukraine ein. Und weisen auf das Leid der Menschen hin.

Friedensaktion am Freitagm Foto: Meranier-Gymnasium

Mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Verwaltungsangestellte und Hausmeister des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels haben am Freitag um 12 Uhr mittags auf dem Sportplatz der Schule ein Peace-Zeichen geformt, um für Frieden in der Ukraine einzutreten. Schülersprecher und Schülersprecher und -sprecherinnen hatten am Tag zuvor dazu aufgefordert, für ein Friedenszeichen in weißer Kleidung in die Schule zu kommen. Die Resonanz war überwältigend, wie es in einer Pressemitteilung des Gymnasiums vom Montag heißt. „Auch wenn wir mit einer Fotoaktion nicht aktiv etwas für die Opfer des Krieges tun können, so wollen wir doch unsere Solidarität zeigen und an die Soldaten und Familien in der Ukraine und die Menschen auf der Flucht denken, die gerade so viel Leid erleben!“, sagte Schülersprecher Marcel Spath vom Dach der Turnhalle aus. Damit rief dann alle zu einer Schweigeminute auf. Ein Moment der Stille inmitten von Straßenlärm, Mittagssonne und bevorstehendem Wochenende, der Raum gab, über die schreckliche Lage, den Krieg im Osten Europas, nachzudenken. Die Betroffenheit unter den Schülern war deutlich zu spüren. In vielen Unterrichtsstunden wurde das Thema schon besprochen. Ein „Friedensraum“ wurde bereits in der Schule eingerichtet und Andachten in der Pause abgehalten. Der Krieg ist das Thema, das alles überschattet.

Nach der Werbung weiterlesen

Es ist nur eine symbolische Aktion, „aber jedes noch so kleine Zeichen, kann etwas bewirken“, sagte Schülersprecherin Antonia Stöckert.

Stolz ist Schulleiter Tom Carl auf die “riesige gelebte und spürbare Solidarität” der kompletten Schulfamilie, wie sie auch in der nun wöchentlich stattfindenden Andacht “zehn Minuten für den Frieden” am Freitagmorgen zu spüren war. Und so begaben sich um 12.30 alle Anwesenden wieder zurück ins Schulhaus, um die letzte knappe halbe Stunde Unterricht vor dem Wochenende zu bestreiten. Bei vielen ging es sicher um ein bestimmtes Thema: Den Krieg in der Ukraine.