Lichtenfels - "Ohne Spenden und einem größeren Mitgliederstamm kann der Verein seine Aufgaben nicht im gewünschten Umfang verwirklichen", stellte die Vorsitzende des Fördervereins, Sabine Rießner, eingangs fest. Der Bericht der Schulleitung verteilte sich auf vier Schultern. Laut Studiendirektor Manfred Brösamle-Lambrecht besuchten zum Stichtag 1. Oktober 944 Schüler, 443 Jungen und 501 Mädchen, das Gymnasium. Direktor Stefan Völker ging vor allem auf die Personalsituation ein. Durch Versetzungen an andere Schulen oder in den Ruhestand hätte sich beim Lehrkörper eine Reihe von Veränderungen ergeben. So erweiterte sich die Zahl der Stammlehrkräfte um Studienrat Michael Eberth (Musik) und die Studienrätinnen Sandra Müller (Biologie, Chemie) und Theresa Schmid (Latein, Englisch). Als mobile Reserve sei Studienrätin Mirjam Eichenberg (Mathematik, Physik) neu zugewiesen worden. Nach Mutterschutz und Elternzeit bzw. Beurlaubung würden Oberstudienrat Andrew Garbage (Englisch, Geographie) sowie die Studienrätinnen Rosemarie Heidler (Latein, Französisch), Katrin Gagel (Deutsch, Geographie), Heike Hölzlein (Deutsch, Geographie), Stefanie Rödel (Deutsch, Französisch), Anja Zöberlein und Oberstudienrätin Sabine Scheer ((Latein) wieder tätig werden. Hinzu kämen noch mehrere Referendare und Aushilfskräfte. Kürzungen müssten lediglich in der Unterstufe in den Fächern Musik und Kunst erfolgen. Studiendirektor Hubert Gehrlich,befasste sich zunächst mit der Entwicklung der offenen Ganztagsschule, die seit dem Schuljahr 2010/2011 mit dem evangelischen Dekanat als Kooperationspartner am Meranier-Gymnasium eingerichtet ist. Bis heute habe sich die Zahl der teilnehmenden Schüler von 32 auf 75 gesteigert, die mittlerweile auf drei Gruppen aufgeteilt seien. Durch die Zunahme an Schülern und Gruppen sei es zunehmend schwierig, geeignete Räume zur Verfügung zu stellen. Die Schulleitung gehe von einer kontinuierlichen Zunahme der Nachfrage nach Plätzen für die offene Ganztagsschule aus, was die Einrichtung einer vierten Gruppe erforderlich machen könnte, wodurch sich die Raumsituation noch einmal erheblich verschärfen würde.
Lichtenfels MG-Freunden geht das Geld aus
Von Alfred Thieret 26.11.2015 - 00:00 Uhr