Der Film hat ihr schon „krass gut“ gefallen, nun wollte sie auch noch das Buch lesen. Ganz am Schluss ist sie damit noch nicht, doch sie möchte auf jeden Fall dranbleiben. „Es ist toll geschrieben, und das Thema spricht mich an“, lebhaft erzählend und gestikulierend sitzt Charlotte, Schülerin der zehnten Jahrgangsstufe am Coburger Gymnasium Casimirianum, an einem kleinen Tisch im Café der Buchhandlung Riemann am Markt. Vor ihr liegt Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“, daneben Fragebögen und Gläser. In gemütlicher Runde treffen sich 15 Jugendliche bei Getränken und Snacks und diskutieren über Bücher, die sie gerade gelesen haben. Mit Lehrkräften und außerhalb der Schulzeit, ganz freiwillig.