Eine kleine, gemütliche Pension mit roten Geranien auf den Balkonen, das wünschte sich Hermine Bareiss. Doch der Architekt, so heißt es in den Annalen der Familiengeschichte, plante etwas größer. Und so eröffnete Hermine Bareiss am 1. Mai 1951 keine kleine, bescheidene Pension im Schwarzwalddorf Baiersbronn, sondern das „Kurhotel Mitteltal“. Ein für die damalige Zeit schmucker Bau mit zwölf Zimmern und 25 Betten. Nicht selbstverständlich, sechs Jahre nach dem Ende des Krieges, aus dem ihr Ehemann, der Förster Jakob Bareiss, nicht mehr zurückgekommen war.
Luxus-Hotel im Schwarzwald Das Erbe der Kriegerwitwe
Stephan Sohr 19.12.2025 - 12:00 Uhr