Zivile Polizeibeamte haben am Dienstag im Umfeld des Coburger Bahnhofs ein Anwesen überprüft. Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass von dort aus mit Cannabis gehandelt wurde.
Zivile Polizisten haben auf einem Anwesen in der Nähe des Coburger Bahnhofs mehrere Hundert Gramm Marihuana, Waffen und weitere Gegenstände sichergestellt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Zivile Polizeibeamte haben am Dienstag im Umfeld des Coburger Bahnhofs ein Anwesen überprüft. Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass von dort aus mit Cannabis gehandelt wurde.
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Gegen 13.30 Uhr fiel zivilen Polizisten reger Verkehr an dem Anwesen auf. Außerdem entdeckten die Beamten im Garten mehrere Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe.
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Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Einsatzkräfte mehrere Hundert Gramm Marihuana sicher. Weil die Menge im mittleren dreistelligen Grammbereich lag und die Polizisten auf Verpackungsmaterial stießen, erhärtete sich der Verdacht auf unerlaubten Cannabishandel.
Zusätzlich fanden die Beamten in der Wohnung mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände, etwa einen Dolch, einen Morgenstern, ein Einhandmesser, Pfefferspray und einen Böller. Daher besteht der Verdacht auf mehrere Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz, wie die Polizei in ihrer Pressemeldung vom Samstag weiter mitteilte.
Darüber hinaus stellten die Ermittler Medikamente sicher, die noch genauer untersucht werden müssen. Einen 50-jährigen Verdächtigen nahmen sie vorläufig fest. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Coburg und die Staatsanwaltschaft ermitteln weiter.