Die beliebte ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ hat sich um Mitternacht nach der Champions League mit einer neuen Ausgabe zurückgemeldet. Die Sendung, die seit 2008 ein fester Bestandteil des ZDF-Programms ist, wurde wie gewohnt von Markus Lanz moderiert.
Markus Lanz empfängt von Dienstag bis Donnerstag verschiedene Gäste in seiner Talkshow. Wer war gestern im ZDF zu Gast?
Die beliebte ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ hat sich um Mitternacht nach der Champions League mit einer neuen Ausgabe zurückgemeldet. Die Sendung, die seit 2008 ein fester Bestandteil des ZDF-Programms ist, wurde wie gewohnt von Markus Lanz moderiert.
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Es ging um Digitalisierung und Staatsmodernisierung mitsamt dem zuständigen Minister Karsten Wildberger (CDU) - der einer sich anbahnenden chinesischen Übernahme an der Spitze von Mediamarkt-Saturn offenbar nichts entgegenzusetzen hatte, bevor er sich rechtzeitig aus dem Konzernvorstand in die Bundesregierung verabschiedete.
Kann Wildberger im Kabinett etwas bewirken oder ist er ein ähnlicher Ausfall wie sein umstrittener Kultur-Kollege Wolfram Weimer?
Während die Show ursprünglich einen breiten Mix aus Unterhaltung und Gesprächen mit Menschen mit interessanten Lebensgeschichten bot, hat sich der Fokus seit der Corona-Pandemie 2020 verstärkt in Richtung politischer Diskussionen verschoben. Die Lanz-Sendung wird täglich in Hamburg-Altona aufgezeichnet.
Die Diskussionsteilnehmer bekommen die Chance, bei Lanz zu einem Millionenpublikum zu sprechen, wobei die Auswahl oft sehr kurzfristig geschieht. Eine Wochenplanung, wie sie früher im Deutschen Fernsehen selbstverständlich war, findet bei Lanz vorab nicht statt.
Hintergrund: Deutschland auf dem Weg ins Digitalzeitalter: Digitalminister Karsten Wildberger präsentierte bei Markus Lanz seine Ideen zur Staatsmodernisierung.
Wobei sich der historisch eher realsozialistisch geprägte Begriff "Vierjahresplan" wohl nicht auf mögliche Ambitionen zur Vergesellschaftung von Ressourcen per künstlicher Intelligenz bezieht, sondern nur auf die Legislaturperiode - wenn die Schwarz-Rote Koalition unter dem schwachen Kanzler Friedrich Merz denn tatsächlich bis 2029 durchhalten sollte.
Table.Media-Chefredakteur Michael Bröcker ordnete Chancen und Grenzen der geplanten Projekte ein – zwischen möglicher Aufbruchsstimmung und derzeit grauer Realität mit Deindustrialisierung und all ihren Folgen.
Wer die Sendung nicht zur Ausstrahlungszeit am Fernsehgerät verfolgen kann, hat die Möglichkeit, Markus Lanz und seine Gäste im ZDF-Livestream oder später in der ZDF-Mediathek anzuschauen. Dort bleiben die Folgen für einen Monat nach der Erstausstrahlung verfügbar.