Neustadt / Sonneberg - Es dauert eine Weile, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. 15 bis 30 Minuten. Erst dann ist es auch wirklich empfänglich für jedes noch so schwache Licht. Wird dieses dann durch eine 20 Zentimeter weite Öffnung bei klarer Nachtluft zum Auge gebündelt, dann werden Dinge sichtbar, die unendlich weit entfernt sind. Monde, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien sind nicht nur das kosmische Konstrukt, welches uns umgibt, sondern auch die große Leidenschaft von Iris und Peter Friedrich aus Ketschenbach bei Neustadt: „Es ist Wahnsinn, was das Auge sehen kann, wenn man ihm Zeit gibt,“ schwärmt Peter Friedrich. Er ist Hobbyastronom und verbringt als solcher zusammen mit seiner Frau die Nächte immer wieder im Freien oder auf der Sternwarte in Sonneberg. Dort suchen sie den Himmel nach kosmischen Objekten ab, also besonders schöne Sternenhaufen, Nebel oder Galaxien, die man mit bloßem Auge nicht erkennt: „Wenn man diese gigantischen Weiten und Dimensionen da draußen sieht, merkt man erst mal wie unwichtig man ist. Man lernt Ehrfurcht und Geduld.“
Mein Hobby: Astronomie Mit dem Auge durch das Universum
Andreas Teodoru 15.01.2022 - 20:02 Uhr