„Hier gilt’s der Kunst“, schrieben Wieland und Wolfgang Wagner ins Programmheft, als die Bayreuther Festspiele 1951, einem Wunder gleich, ihre Wiederauferstehung nach dem Krieg erlebten. Politisch diskreditiert waren die Richard-Wagner-Weihefestspiele damals – durch den unverhohlenen Antisemitismus des Komponisten, vor allem aber auch durch Hitlers Nähe zu Bayreuth und besonders zu Winifred Wagner, der Mutter von Wieland und Wolfgang.