Marianne Birthler ist in ihren verschiedenen Karrieren schon mehrfach angeeckt. Immer wieder musste die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen heftige Kritik einstecken teilweise berechtigt, wie sie selber zugab. Nun ist die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin erneut in die Schusslinie geraten, weil ihre Behörde beim Fund eines Dokuments zum Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze nicht bemerkte, dass Auszüge aus dem Papier bereits 1997 veröffentlicht worden waren. Auch in diesem Fall räumte die 59-Jährige Fehler ein. Birthler gestand ihren Ärger, dass sie und ihre Behörde nicht zu hundert Prozent auf dem Laufenden gewesen seien.
Meinungen Hartnäckig
Redaktion 16.08.2007 - 00:00 Uhr